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Wittgenstein
Elisabeth Gutjahr
Ein
Vermächtnis? Vielleicht. In jedem Fall eine eindruckvolle Reise in zerklüftete
Gedankenlandschaften.
> ausführliche Kritik >
Das Hörbuch
Mit seiner letzten Arbeit, die wie ein Vermächtnis anmutet, folgt Klaus
Löwitsch Wittgensteins Gedankengängen bis an die Grenzen der Sprache, die
immer auch die Grenzen der eigenen Welt bedeuten. Der Höreindruck führt
wie eine Gratwanderung auf dem schmalen, kargen Lebenspfad Wittgensteins
durch eine poetisch fantastische und zugleich beunruhigende Landschaft mit
Texten von Tagore, Douglas, Dowson, Rilke, Saunders, Trakl, Gutjahr und
Löwitsch selbst.
Kein Gipfelstürmen, keine Sensationen, stattdessen Wortfolgen wie Gebete,
ein Steinbruch des Unbegreiflichen. Löwitsch verbindet die so unterschiedlichen
Fundstücke zu einem innigen Monolog und evoziert fiktive Begegnungen, die
Wittgenstein, den wohl berühmtesten Philosophen des 20. Jahrhunderts, neu
entdecken lassen.
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Solo Hörbuch-Verlag
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