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Die Schreckenskammer
Ann Benson
Inhalt
Das
Böse ist allgegenwärtig! Es mag immer wieder neue Gesichter
tragen, aber seine Motive bleiben von der Zeit unberührt. Und
so geschieht es, dass eine bretonische Äbtissin in der Mitte
des 15. Jahrhunderts und eine Polizeibeamtin im Los Angeles unserer
Tage genau das gleiche Grauen erblicken: in der Seele einer unmenschlichen
Bestie, für die Schmerz und Tod die höchste Befriedigung
bedeuten …
"Seite für Seite Spannung und faszinierende Historie!" Entertainment
Weekly
Nordfrankreich, im 15. Jahrhundert. Viele Jahre hat Guillemette la
Drappière gebraucht, um über den mysteriösen Tod
ihres jüngsten Sohnes hinwegzukommen. Michel soll bei einem
tragischen Jagdunfall ums Leben gekommen sein, aber seine Leiche
wurde nie gefunden. Eines Tages kommt eine Frau in das Kloster, dem
Guillemette inzwischen als Äbtissin vorsteht: Sie ist auf der
scheinbar aussichtslosen Suche nach ihrem vermissten Sohn - niemand
kann oder will der verzweifelten Mutter helfen. Guillemette wird
hellhörig und erfährt, dass in den letzten Jahren etliche
Jungen aus der Umgebung verschwunden sind. Und alle Spuren weisen
auf den mächtigen Adligen Gilles de Rais hin, den Guillemette
einst wie ihren eigenen Sohn geliebt hat ...
Los Angeles, in der Gegenwart. Die Polizistin Lany Dunbar entdeckt
eine merkwürdige Verbindung zwischen mehreren Fällen vermisster
männlicher Jugendlicher. Denn immer scheint es sich bei den
Kidnappern um Personen aus dem unmittelbaren Umfeld der Opfer zu
handeln. Schon bald erkennt Lany, dass ein besonders grausamer Serienmörder
für die Entführungen verantwortlich sein muss. Da kommt
der schreckliche Anruf, der zum Beginn ihres ganz persönlichen
Albtraums wird: der beste Freund von Lanys Sohn ist verschwunden …
Über die Autorin
Ann Benson war bereits eine erfolgreiche Sachbuchautorin, als sie
beschloss, ihre Begeisterung für Wissenschaft und mittelalterliche
Geschichte in einen großen Roman einzubringen. Ihr Thrillerdebüt "Die
siebte Geißel" war im In- und Ausland gleichermaßen
ein riesiger Erfolg, mehr als 250.000 Exemplare wurden allein von
der deutschsprachigen Taschenbuchausgabe verkauft. "Ann Benson",
die ausgebildete Musikerin ist, lebt mit ihrer Familie in Amherst,
Massachusetts.
Von Ann Benson bei Blanvalet außerdem lieferbar:
Die siebte Geißel, Die brennende Gasse
Anmerkung der Autorin
Dies ist ein fiktiver Text, der jedoch zum Teil auf realen Ereignissen
basiert, die sich im fünfzehnten Jahrhundert zutrugen. Gilles
de Rais, das reale historische Vorbild für die Legendenfigur
Blaubart, beging tatsächlich die abscheulichen Verbrechen,
die im historischen Teil dieses Buches beschrieben werden. Es
war ein Waffenbruder von Jeanne d’Arc, und zu einer gewissen
Zeit besaß er einen größeren Teil des Landes,
das jetzt Frankreich ist, als je ein Mensch vor oder nach ihm.
In der Tat verschwendete er sein Vermögen für alle
nur erdenklichen Ausschweifungen. Seine Verhaftung, der Prozess,
die Verurteilung und die darauf folgende Hinrichtung sind gut
dokumentiert, und ich habe so weit wie möglich versucht,
die Ereignisse so darzustellen, wie sie nachweislich passiert
sind. Die Richter, Mitangeklagten und Opfer tragen alle ihre
historischen Namen, der Großteil der Randfiguren des historischen
Teils sind allerdings die Produkte meiner Fantasie. Gilles’ Amme
hieß jedoch tatsächlich Guillemette la Drappière,
auch wenn sonst kaum etwas über sie bekannt ist.
Der zeitgenössische Teil des Romans ist rein fiktiv, allerdings
tragen die Detectives in Los Angeles und Boston die Namen von real
existierenden - sowohl noch aktiven wie pensionierten - Polizeibeamten.
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