|
  
Der kurze Schlaf
Jonathan Lethem
Wenn
Kängurus zu Schlägertypen werden, ist der Spaß vorbei: Eine Geschichte über
den Verlust des Gedächtnisses.
> ausführliche Kritik >
Das Buch
Im Kalifornien der Zukunft können Tiere und Babys dank einer Evolutionstherapie
sprechen und handeln wie erwachsene Menschen. Hier lebt und arbeitet Conrad
Metcalf, ein zynischer, drogensüchtiger Privatinquisitor, dessen neuester
Fall sowohl eine Bande von Verbrechern als auch die Behörden gegen ihn aufbringt.
Nachdem sein letzter Auftraggeber, ein wohlhabender Urologe, ermordet aufgefunden
wird, gelingt es dem Hauptverdächtigen, dem ein längerer Aufenthalt im Tiefkühler
droht, Metcalf von seiner Unschuld zu überzeugen und dessen Schnüfflerinstinkte
zu wecken.
Dabei hat Conrad Metcalf selbst genug Sorgen: Seit seine Ex-Freundin samt
seiner männlichen Nervenenden verschwunden ist, kann er Sexualität nur noch
wie eine Frau empfinden. Zudem läuft er ständig Gefahr, dass sein Karmakonto
im Zuge seiner Nachforschungen auf Null sinkt und er ebenfalls im Froster
landet. Und dann ist da noch dieses rauflustige Känguru im Dinnerjacket,
das Metcalf auf den Fersen ist.
Jonathan Lethems erster Roman ist eine rasante Detektivgeschichte in der
Tradition Raymond Chandlers, die in einer nahezu postmodernen Landschaft
spielt. Bizarre, evolutionstechnisch manipulierte Gestalten bevölkern eine
Szenerie, in der Nachrichten ganz durch Musik ersetzt wurden und legale
Drogen wie Forgettol und Akzeptol ein sorgenfreies Leben ermöglichen.
Der Autor
Jonathan Lethem geb. 1964, lebt in Brooklyn, New York. Für seinen auch in
Deutschland erfolgreichen Roman "Motherless Brooklyn" erhielt er den Book
Critics Circle Award und den Golden Dagger Award, außerdem wurde es vom
Esquire Magazine als Best Adult Fiction Book of 1999 ausgezeichnet.
 Bestellen
Bestellen
bei "Amazon.de"
Lesen Sie auch
Leseprobe
Einschätzung
Verwandte Bücher
Links
Verlegt bei
Tropen
Verlag | |
|