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Abersen 1: Am Anfang steht der Tod
Marc N'Guessan, Christophe Gibelin
Buch-Kritik
Der
Bär Hotis arbeitet in einem Bergwerk. Während eines Angriffs merkwürdiger
feindlicher Insekten wird er tödlich verwundet. In seiner Brust klafft ein
riesiges Loch, doch er ist nicht tot. In einer anderen Welt steht er wieder
auf, und die Wunde lässt ihn als das erkennen, was er laut Weissagung ist:
der Held, auf den die Welt gewartet hat, damit er sie vor dem Bösen errettet.
Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, in dem die Freunde, allen voran der
insektenartige Abersen, Janko der Bär und Bachel, die Menschenartige (die
selber ein Loch im Kopf hat, aber trotzdem noch eine gute Figur macht),
einige Abenteuer bestehen müssen. Aber ist Hotis wirklich der Auserwählte?
Geschichten um Helden, die vom Schicksal dazu bestimmt wurden, die Welt
zu retten, haben im Moment Hochkonjunktur (s. "The Matrix"). N'Guessan schafft
es, mit unerwarteten Wendungen und unter Vermeidung von Klischees die Neugier
des Lesers aufrecht zu erhalten. Außerdem zeigt er tierische Helden, die
menschliche Verhaltensweisen aufweisen, und bringt damit eine weitere Ebene
mit ins Spiel. Die Zeichnungen sind solider Fantasy-Standard. Fans des Genres
sollten damit mindestens eine halbe Stunde Spaß haben.
Die Fortsetzung "Abersen 2 - Viele Namen für Blau" wird den Lesern zeigen,
wie es mit den sympathischen, weil unaufgeregt mehrdimensionalen Helden
weitergeht.
Tina Manske
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Verlegt bei
Carlsen
Literaturkritiken.de, August 2003
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