Kuck Kuck
Neue Kille Kille Geschichten
E. W. Heine
Das
Buch
"E. W. Heines Alptraum soll es sein, Leser zu langweilen. Da
kann er ruhig schlafen: Auch bei seinem dritten Erzählband mit 13
Stories ist nur eines zu bedauern - dass es nicht mehr geworden sind.
Meist wird da knapp und knackig aus der Welt bzw. Halbwelt der Kriminalität
und verwandter Bereiche erzählt. Und die immer überraschende Pointe
lauert kunstgerecht in den letzten beiden Sätzen.
Wenn nicht die deutschen Ortsnamen wären, man fühlte sich im tiefschwarzen
angelsächsischen Satire- und Schaudergewerbe und die Herren Poe, Twain und
Bierce lassen grüßen. Doch bei den Themen liegt der Autor am Puls unserer
Tage. Manches meint man (und es stimmt sogar), gerade in der Zeitung gelesen
zu haben.
Und nun wird die letzte Konsequenz aus der alltäglichen 'Realsatire' herausgekitzelt:
etwa in der Geschichte jener Frau, die künstlich gezeugte und auf Vorrat
eingefrorene Embryonen - makaber aber möglich - eines verunglückten Millionärs
vom Arzt ergattert, um sie sich einpflanzen zu lassen - und am Erbe teilzuhaben.
Hier hat Heine Aktuelles nur ein klein wenig ausgereizt. Und das ist nun
schönste Satire, nämlich eine moralische Standpauke mit witzigen Mitteln.
Von deutscher Umständlichkeit kann man hier nichts bemerken." Westfälische
Nachrichten
"Liebhabern gepflegter Kurzgeschichten in der Art Henry Slesars, Roald Dahls
und Stanley Ellins ist der Name Ernst W. Heine nicht mehr ungekannt." Frieder
Middelhauve, Darmstädter Echo "Ein Nachfahre von Twain und Poe." Salzburger Nachrichten