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Die jungen Jahre
J. M. Coetzee
Das
Buch
In "Die jungen Jahre" setzt der große südafrikanische Romancier J.
M. Coetzee seine mit "Der Junge" begonnene Autobiographie fort. "Im
richtigen Leben, so scheint es, kann er nur eins richtig: unglücklich
sein", lautet das Fazit des jungen Studenten. Anfang der 60er-Jahre
kann er der Enge und politischen Situation Südafrikas in seine Traumstadt
entrinnen: London.
Doch obwohl er als Mathematiker rasch eine Stelle als Programmierer bei
IBM findet, gelingt es ihm nicht, heimisch zu werden. Er fühlt sich als
Außenseiter und Büromensch, während er sich insgeheim danach sehnt, dass
der Dichter in ihm zum Ausbruch kommt oder wenigstens eine schöne Frau ihm
ihre Liebe schenkt und ihn so zu unvergänglichen Versen inspiriert.
Der Autor
J. M. Coetzee, der 1940 in Kapstadt geboren wurde, lehrt seit 1972 als Literaturprofessor
in seiner Heimatstadt. Seit 1996 ist er Mitglied des Committee on Social
Thought der University of Chicago.
Coetzee gehört zu den meistgerühmten Autoren der Gegenwart. Er wurde für
seine Romane mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a.
zwei Mal mit dem Booker Prize, 1983 für "Leben und Zeit des Michael K."
und 1999 für "Schande".
Sein Gesamtwerk liegt auf deutsch bei S. Fischer und im Fischer Taschenbuch
Verlag vor. Zuletzt erschien sein früher Roman "Warten auf die Barbaren"
in einer Neuübersetzung.
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S. Fischer | |
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