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Jacke wie Hose
Rita Mae Brown
Das
Buch
"Wenn der Begriff 'Unterhaltungsliteratur' überhaupt einen positiven
Sinn hat, dann in diesem Fall. Rita Mae Browns zweiter Roman (schon
der erste, 'Der rubinrote Dschungel', war ein großer Erfolg) ist ein
heiteres, ein kluges Buch.
An Hand des Lebens zweier Schwestern, die sich ständig streiten und doch
ohne einander nicht leben können, auf der überschaubaren Bühne einer kleinen
Stadt, geht die Autorin an die Wurzeln des amerikanischen Selbstverständnisses
- auf ebenso komische wie eindringliche Weise.
Zwischen 1909 und 1980, mit Krieg, Arbeitskämpfen, Prohibition, Mord und
Totschlag und auch Liebe, entsteht ein Bild von Amerika, das viele unserer
tief verwurzelten europäischen Vorurteile über den Haufen rennt.
Dass das Hauptpersonal des Romans ein beeindruckende Schar von beeindruckenden
Frauen ist, hat wohl damit zu tun, dass Rita Mae Brown die Freuen eher für
fähig hält, wirkliche Gefühle zu haben, als die Männer. Dieser Meinung mag
man sich anschließen oder auch nicht - im vorliegenden fall ist sie schwer
zu widerlegen" (Hilke Schlaeger im RIAS).
"Überzeugend und witzig" (Manuela Reichart in "Die Zeit").
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