Buch-Kritik
Francis ist wirklich ein furchtbares Großmaul, der seinen Halter nur
respektlos "Dosenöffner" nennt. Die rotzige Sprache des
Hauptdarstellers trägt dieser Roman gut - im Gegensatz zum nächsten
Buch des Autors "Der Rumpf".
Francis ist Klugscheißer und Detektiv in einer Person, Pardon, in einer
Katze. Ebenso wie alle anderen Hauptdarsteller. Die Welt des Menschen rückt
an den Rand des Geschehens; sie ist das Bühnenbild auf dem Francis und die
anderen Katzen agieren.
Kurz nach seinem Umzug ins neue Revier muss Francis sich selbst beweisen
und Mordfälle aufklären. Die Verdächtigen und die Opfer sind Katzen. Francis
muss seinen ganzen Scharfsinn einsetzen um die Mordfälle zu klären. Eine
spannende Geschichte entspinnt sich. Und was Francis letztendlich ans Tageslicht
bringt lässt auch uns Zweibeinern die Nackenhaare zu Berge stehen. Thomas Maiwald