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Familien in Deutschland
Ein Frontbericht
Signe Zerrahn
Das
Buch
Jede dritte Frau mit 35 in Deutschland ist kinderlos. Mütter gehören
damit auf die Liste der bedrohten Arten. Doch warum ist das so? Was
tut die Politik? Was wollen die Frauen, was die Männer? Mit welchen
Hürden haben Familien zu kämpfen? Welche überkommenen Vorstellungen
versperren den Weg für Veränderungen?
Polemisch und radikal pragmatisch geht Signe Zerrahn auf Spurensuche und
weist Wege aus der Abseitsfalle Familienpolitik. "Was wir brauchen sind
keine neuen Männer und keine besseren Frauen, sondern schlicht und ergreifend
eine Politik, die akzeptiert, dass Paare Kinder haben wollen. Wir brauchen
eine Politik, die die Familien ernst nimmt, ohne sie zu idealisieren."
Signe Zerrahn, geboren 1962 hoch im Norden, aufgewachsen tief im Westen.
Ausgebildet bei einer großen Tageszeitung und an der Uni Münster. Lebt seit
20 Jahren vom Schreiben. Zurzeit mit Mann und Tochter in Berlin. Ihre Schwerpunkte:
Finanzdienstleistungen, Renten- und Sozialrecht.
Inhaltsverzeichnis
Anstelle eines Vorworts
Mythen, Mütter, Meinungen: Ideologische Grabenkämpfe bestimmen die Politik
Danke Alice: Vom Endsieg der Frauenbewegung
Frau versus Mutter: Was soll Familienpolitik heute erreichen?
Thema Öffentlichkeit: Mit welchen Methoden von vielen Problemen abgelenkt
wird
Mädchen heiraten ja doch: Der Stellenwert weiblicher Erwerbsarbeit
Kinder machen arm: Die volkswirtschaftlichen Prognosen
Ist Erziehung Privatsache?: Familienpolitik in der Krise
Bürokratie ist männlich: Familienarbeit weiblich?
Erfolgsmodell Frau: Perspektiven für die Gesellschaft Ansätze für eine neue
Frauenpolitik: Modelle für die Zukunft
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